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Alltagshelferinnen und – helfer in den Kindertagesstätten

Written by on 4. Januar 2021

Im Rahmen der Corona-Verordnung gibt es Unterstützung

Die städtischen Kindertagesstätten erhalten Unterstützung durch bezahlte „Alltagshelferinnen“ und „Alltagshelfer“, um die Corona-Krise besser bewältigen zu können. Die Kreisstadt Dietzenbach hat bisher 21 Personen für diese Unterstützungstätigkeit gewinnen können und zwei weitere sind derzeit im Verfahren. Denn auch an den Kindertagesstätten geht die Corona-Pandemie nicht spurlos vorüber. Neben der pädagogischen Arbeit hat sich auch der Aufwand durch die Infektionslage stark erhöht. Dies liegt unter anderem an den verstärkten Hygieneauflagen, dem gestiegenen Kommunikationsbedarf mit den Eltern sowie der Notwendigkeit, die Struktur und Dienstpläne an die sich schnell ändernde Lage anzupassen.
 
Im Rahmen der Corona-Verordnungen und einer Änderung des Hessischen Kinder-und Jugendhilfegesetzbuchs wurde es möglich, „fachfremde“ Personen zur Mitarbeit in der Kita befristet einzustellen. „Für jede der elf Einrichtungen konnte mindestens eine Unterstützerkraft eingestellt werden“, erklärt Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang. Diese Personen unterstützen teilweise in Vollzeit und in Teilzeit. Die eingestellten Alltagshelfer*innen haben fast alle bereits Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und haben sich gut eingelebt in ihrer neuen Rolle. „Ich bin froh, dass wir hoch motivierte und engagierte Menschen gewinnen konnten“, zeigt sich Lang zufrieden. Einige sind beispielsweise bereits als Schulbegleitung oder Elternlotsin aktiv. Andere wiederum sind Studierende der Sozialen Arbeit oder haben ein pädagogisches Studium im Ausland absolviert.
 

Foto: ©Kreisstadt Dietzenbach, von links: Sven Kohl, Barbara Spahn (Leiterin der Kita 9), Moritz Rützel und Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang im Außengelände der Kita

Sie machen etwa 10 Prozent im Verhältnis zu den Erzieherinnen und Erzieher aus und besetzen freie Stellen, die aufgrund des Fachkräftemangels und der natürlichen Fluktuation bei über 200 Stellen derzeit nicht besetzt sind. Die Alltagshelfer*innen unterstützen beispielsweise bei der Einhaltung der Corona-Hygieneregeln, bei der pädagogischen Arbeit in Form von Spielen und Malen
mit Kindern, Vorlesen, Ausflügen, helfen beim Anziehen.
 
Hinter jeder Alltagshelferin und jedem Alltagshelfer steckt eine persönliche Geschichte, die nicht selten auch eine Corona-Komponente hat. So wie etwa bei Moritz Rützel und Sven Kohl. Seit Dezember sind sie zwei der 21 Alltagshelfer. Beide sind in der Kita 9, Rodgaustraße, eingesetzt und fühlen sich dort sehr wohl und willkommen. Derzeit sind sie die einzigen Männer in diesem Format.
 
Wie es konkret nach der Befristung für beide weitergeht, steht noch nicht fest. Wie vieles in Pandemiezeiten. Einige der aktuellen Alltagshelferinnen jedoch haben sich schon festgelegt und werden ab dem nächsten Schuljahr die berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin bei der Kreisstadt beginnen.

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